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Lerntypen und Gedächtnistypen


Wie bereits beschrieben, strömen auf uns Eindrücke über verschiedene Sinnesorgane ein. Je nach Veranlagung sind wir in der Lage, die eine oder andere Art von Eindrücken besser aufzunehmen und auch zu verarbeiten. Gleichzeitig können wir uns besser die eine oder andere Art von Eindrücken vorstellen. Danach unterscheidet man vier Lerntypen:
  • Der visuelle Typ nimmt Informationen vorwiegend über das Auge auf. Informationen verarbeitet er als Zeichen, Bilder, Skizzen oder Diagramme. Menschen dieses Types müssen Informationen sehen oder aufschreiben. Von Vorträgen oder Vorlesungen fertigen sie detaillierte Mitschriften an. Oft fertigen sie diese auch an, wenn sie bereits Vortragsmappen oder ähnliches vorliegen haben. Der visuelle Typ ist besonders effektiv, wenn er schreibt oder mit mit Symbolen, Piktogrammen arbeitet. Knapp zwei Drittel der Menschen sind visuelle Typen.
  • Der audielle Typ nimmt Information vorallem als Geräusche wahr. Verknüpfungen und Vorstellungen sind besonders intensiv, wenn sie mit Geräuschen oder Musik verbunden werden. In Vorlesungen schreibt er nicht mit und macht sich allenfalls nachträgliche Notizen. Geschriebenes macht für den audiellen Typ wenig Sinn. Am besten er liest Texte laut. Audielle Typen sind meist sehr gute Redner. Viele Politiker und Rechtsanwälte sind audielle Typen. Etwa 30% aller Menschen sind audielle Typen.
  • Der motorische / haptische Typ nimmt Informationen über Bewegungen oder Berührungen auf. Beste Informationsaufnahme und -verarbeitung beruht auf Bewegung, auf Anfühlen. Außenstehenden kommt es so vor, als würden Menschen dieses Types langsam lernen. Das liegt aber nur daran, dass die meisten Informationen nicht in einer Form präsentiert werden, die diesem Typ liegt. Etwa 5% aller Menschen sind diesem Typ zuzuordnen.
  • Der emotionale Typ nimmt Informationen am besten über Empfindungen, Atmosphäre oder Gefühle auf.Zum Seitenanfang
Natürlich gibt es ganz selten Menschen, die nur einem einzigen Typ zuzuordnen sind. Die meisten sind Mischtypen, bei denen ein Typ dominiert. Das meiste Lehrmaterial geht vom visuellen Typ aus. Auch das Ihnen vorliegende Material geht davon aus. Sollten sie nicht zu diesem Typ gehören, dann müssen sie die Techniken entsprechend anpassen. Lesen sie laut, nehmen sie greif- und fühlbare Hilfsmittel zur Hand.
Neben den Lerntypen unterscheidet man noch Gedächtnistypen. Stanek und Buzan beschreiben in ihrem Buch "Memory Power" vier Typen:
  • Das semantische Gedächtnis ist unser Wissenssystem für semantisch-grammatikalische Kenntnisse. Die Memoriertechniken, zum Beispiel, basieren alle auf bestimmten Regeln. Das Major-System ist sehr mächtig und dennoch verhältnismäßig leicht zu lernen, da eine ganz einfache Regel die Grundlage des Systems bildet.
  • Das episodische Gedächtnis wird für einzelne Ereignisse und Fakten verwendet. Hier wird die Macht der Verknüpfungen besonders deutlich. So erinnern wir uns zum Beispiel gut an Episoden, die uns emotional sehr bewegt haben. Sie können sich sicher alle an den ersten Kuss erinnern, einen handfesten Streit, die Freude nach einer bestandenen Prüfung.
  • Das prozedurale Gedächtnis benutzen wir für immer wiederkehrende Abläufe. Wenn wir Rad oder Auto fahren, greifen wir auf unser prozedurales Gedächtnis zurück. Viele Leistungen des prozeduralen Gedächtnisses laufen im Unterbewusstsein ab.
  • Das Priming-Gedächtnis nimmt ähnlich erlebte Situationen oder Eindrücke als Ausgangspunkt für die Erinnerung. So können wir uns beim Geruch eines bestimmten Gerichtes an Omas Küche erinnern. Uns fällt dann sofort ein, wie es dort aussah, was wir dort gemacht haben.


Copyright Löbel 2001, Last updated 18.12.2001

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