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Häufige Irrtümer über unser Gedächtnis


Viele Menschen glauben, unser Gedächtnis würde mit dem Alter schlechter werden. Das ist so nicht ganz richtig. Unser Gedächtnis ist eine Fähigkeit, welche genau wie ein Muskel verkümmert, wenn man sie nicht nutzt. Je mehr wir auf die Fähigkeit unseres Gedächtnisses verzichten, umso schlechter wird es werden. Während unserer Ausbildungszeit in der Schule oder im Studium nutzen wir unser Gedächtnis täglich intensiv. Die auf uns einstürzenden Information müssen wir verarbeiten, um Prüfungen und Leistungskontrollen bestehen zu können. Im späteren Berufsleben verzichten wir auf dieses ständige Training unseres Gedächtnisses. Viele von uns arbeiten an hochspezialisierten Arbeitsplätzen und kommen mit wenigen Abläufen aus dem prozeduralen Gedächtnis zurecht. Wir können dies jederzeit ändern. Wir müssen es nur wollen. Zum Seitenanfang

Wie funktioniert denn nun unser Gedächtnis? Unser Gehirn besteht aus einer großen Anzahl Nervenzellen. Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass wir etwa 1000 000 000 000 (1 Million Millionen) Gehirnzellen besitzen. Die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns wird aber nicht durch die Anzahl der Zellen an sich sondern durch die Anzahl der Vernetzungen zwischen den Zellen definiert. Der Wissenschaftler Pjotr Anokhin hat ausgerechnet, dass die möglichen Kombinationen eine Zahl ergeben, die in Druckschrift geschrieben mehrere Millionen Kilometer lang wäre. An diesen Zahlen lassen sich die Fähigkeiten unseres Gedächtnisses erahnen. Je aktiver wir unser Gedächtnis benutzen, um so mehr Verbindungen werden hergestellt bzw. existierende Verbindungen können schneller genutzt werden. Zum Seitenanfang

Jetzt werden sie sich fragen, warum das Gedächtnis manchmal nicht funktioniert, wenn es doch solche riesigen Fähigkeiten besitzt. Neben der mangelnden Nutzung unseres Gedächtnisses gibt es noch einen Grund für nachlassende Fähigkeiten sich etwas zu merken: In der Schule oder im Studium haben wir klar strukturierte Informationen erhalten. Begriffe waren meist gut definiert. Sollen wir Informationen aufnehmen, die klar strukturiert und logisch gegliedert sind, so geht dies ganz einfach. Präsentiert man uns einzelne Fakten oder wahllose Aneinanderreihungen, dann werden wir es schnell vergessen. Wie weiter oben schon erwähnt, gehen wir in unserer Arbeitswelt meist spezialisierten Tätigkeiten nach. Die Abläufe sind vorhersehbar, wir benötigen selten unsere Vorstellungskraft. Als Folge sind wir auch weniger in der Lage uns etwas vorzustellen. Wir treffen das Bild auch wieder, wenn wir sagen, dass man bei einer bestimmten Arbeit abstumpft. Imagination ist aber die Grundlage für starke Verknüpfungen. Grelle einprägsame Bilder sind die Vorraussetzung für Assoziation, die wir uns jederzeit frisch zurückholen können.Zum Seitenanfang

Zusammenfassend kann man also sagen, dass das Gedächtnis mit dem Alter schlechter wird, weil wir es zulassen. Wenn wir uns ständig weiterbilden, unser Gedächtnis anregen und nutzen, neue Fakten bekannten Dingen zuordnen, unsere Vorstellungskarft trainieren und verwenden, dann wird unser Gedächtnis mit dem Alter besser. In Folge werden sie nicht nur ein besseres Gedächtnis haben. Nein, viel mehr. Überlegen sie doch mal wieviele andere Dinge auf einem guten Gedächtnis aufbauen. Ihre Karriere, ihre Beziehung alles wird von einem verbesserten Gedächtnis profitieren.Zum Seitenanfang


Effektives Anwenden der grundlegenden Elemente


Immer, wenn sie Memoriertechniken verwenden, dann sollten sie die folgenden Dinge beachten. Damit helfen sie die zu merkenden Fakten und Zusammenhänge leichter einzuprägen.
  • Nutzen sie nur positive, angenehme Vorstellungen. Unser Gehirn blockt negative Dinge ab. Imaginationen von negativen Eindrücken, können deshalb u.U. unterdrückt werden.
  • Übertreiben sie die wichtigen Details in ihren Vorstellungen.
  • Nutzen sie die Kraft des Humors. Lustige Dinge können wir uns einfach besser merken. Das läßt sich auch gut mit dem vorangegangenen Punkt kombinieren.
  • Unser Gedächtnis ist nahezu unschlagbar in Bezug auf sexuelle Dinge. Nutzen sie diese Fähigkeit bei ihren Imaginationen.
  • Nutzen sie Symbole, Piktogramme.
  • Machen sie die Bilder bunt. Grelle Farben sind viel einprägsamer als langweiliges Grau in Grau.
  • Nutzen sie alle Sinne, wenn sie sich Imaginationen erstellen. Vergessen sie nicht, Bildern Klänge, Gerüche, Geschmäcke, Bewegungen oder Empfindungen zuzuordenen. Je mehr Verknüpfungen sie herstellen können, desto leichter wird es sein, sich an dieses spezielle Bild zu erinnern.
  • Bringen sie Bewegung in Ihre Bilder. Die Bewegung ist nicht nur ein gutes Hilfsmittel sich ein Bild einzuprägen sondern auch ein Mittel verschiedene Bilder miteinander zu verknüpfen.
  • Legen sie ähnliche Bilder an verschiedenen Plätzen ab. So können sie sicherstellen, dass sie diese nicht miteinander verwechseln. Ganz wichtig ist es, dass das Bild / Mnemonik fest mit dem Ding verknüpft ist, an das es erinnern soll. Es hilft nichts, ein farbenprächtiges Bild zu haben, wenn sie dann überlegen müssen, woran sie dieses Bild eigentlich erinnern sollte. Immer, wenn sie ihr Bild, sehen muss dieser Link sofort sichtbar sein.


Copyright Löbel 2001, Last updated 18.12.2001

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